Schlepperbrand in Großenvörde

© Martin Möhring

05.08.2013/ Großenvörde

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr wurde am Montagnachmittag schlimmeres verhindert.

 Um 15:49 Uhr war in Großenvörde auf der Kreisstraße 19 zwischen Großenvörde und der Bundestraße 61 ein Schlepper mit einer angehängten Rundballenpresse in Brand geraten. Die Fahrer eines Lohnunternehmens aus Halle bemerkte während der Fahrt das Feuer, das nach ersten Angaben in der Ballenpresse ausbrach und sich durch den Fahrtwind rasend schnell ausgebreitet hatte. Dieser stoppte sofort den Schlepper, um sich vor den sich weiter ausbreitenden Flammen zu retten. 

Aufgrund der Trockenheit und einer raschen weiteren Ausbreitung löste die Leitstelle Schaumburg Sirenenalarm für die Wehren Großenvörde, Warmsen, Bohnhorst, Sapelloh und Harrienstedt aus. Die Flammen hatten inzwischen auch auf zwei Straßenbäume und die Seitenräume auf beiden Straßenseiten übergegriffen. Mit Eintreffen übernahmen die Wehren sofort die ersten Löscharbeiten um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Durch Funkenflug entstanden zudem mehrere kleine Brandstellen in einem benachbarten Getreidefeld, die schnell abgelöscht wurden. 
Die Wasserversorgung erfolgte aus den Wassertanks der Einsatzfahrzeuge und aus drei Wasserfässern an der außerhalb der Bebauung gelegenen Einsatzstelle. Teilweise unter schwerem Atemschutz wurde der Brand aus vier C-Rohren bekämpft, nach rund 30 Minuten hatten die rund 50 Einsatzkräfte das Feuer gelöscht. Als zeitaufwendig gestaltete sich die Bergung des Schleppers und der Rundballenpresse, an der sich eine örtliche Fachwerkstatt beteiligte. Die anschließende Reinigung der Straße, um die sich die Straßenmeister aus Uchte kümmerte, dauerte bis in den frühen Abend
Neben dem völlig zerstörten Schlepper und der Ballenpresse nahmen auch die an der Straße stehenden großen Bäume sowie die Straßenoberfläche Schaden.

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