Wohnhaus mit Stall in Haselhorn brennt nieder

© Martin Möhring

07.11.2010/ Haselhorn

Großbrand in einem Bauernhaus an der Kreisstraße 17 in Haselhorn.

Durch das Feuer wurde das große massive Wohnhaus samt angebauten Stallbereich derart in Mitleidenschaft gezogen, dass es unbewohnbar wurde. Die elf Mieter, vier Erwachsene mit ihren sieben Kindern, konnten das brennende Haus vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte unverletzt verlassen, und wurden von den Nachbarn aufgenommen. Um 17:20 Uhr erfolgte am Sonntag der Vollalarm für die Ortswehren Sapelloh, Brüninghorstedt, Warmsen und Bohnhorst. Schon auf der Anfahrt wurde deutlich, dass Wohnhaus und die Stallungen in voller Ausdehnung brannten. Umgehend erfolgte die Nachalarmierung der Wehren Großenvörde, Diepenau und Uchte, so das die 92 eingesetzten Männer und Frauen durch ihren massiven Einsatz vorrangig ein Übergreifen auf ein Nachbargebäude verhinderten. Mit sieben C-Rohren und drei B-Rohr, gingen Kräfte gegen den Brand vor, die Wasserversorgung in dem abgelegenen Ortsbereich wurde dabei aus einem Unterflurhydranten, drei Tanklöschfahrzeugen und vier Wasserfässern sichergestellt. Nach rund 45 Minuten war der Brand unter Kontrolle, Feuer aus wurde nach zwei Stunden gemeldet, die ersten Wehren konnten wieder abrücken. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten und die Nachtwache übernahm die Ortswehr Sapelloh. Reichlich Nahrung fand das Feuer auch in den eingelagerten Erntevorräten auf dem Dachboden des Stalls. Zur Schadenhöhe und Ursache dauern die Ermittlungen der Polizei noch an.

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